WaterClearMind

Das Blog von Lukas Rütten

Wozu WaterClearMind?

Erschienen am: 6. März 2010

Leute haben mich in letzter Zeit gefragt: „Wozu soll WaterClearMind gut sein? Ein bisschen Lernen hier, ein bisschen Minimalismus dort, ein paar Gewohnheiten da, ein bisschen Gedächtnispalast hier…“ Heute will ich darauf eine Antwort geben. Wie hängen diese Themen alle zusammen? Wozu WaterClearMind? Weiterlesen »



Lernen mit Leuten – Gruppenarbeit

Erschienen am: 20. Februar 2010

Am besten nehmen wir Informationen auf, wenn wir dazu viele Sinnesorgane nutzen. Eine US-Amerikanische Studie der University of Texas (Metcalf 1997) fand heraus, dass Menschen sich an

  • 10 percent of what they read;
  • 20 percent of what they hear;
  • 30 percent of what they see;
  • 50 percent of what they see and hear;
  • 70 percent of what they say; and
  • 90 percent of what they do and say

erinnern.

Gruppenarbeit

Sie behalten 90% von dem, was Sie sagen, während Sie es selbst erklären. Schon allein deshalb sollten Sie Gruppenarbeit nutzen. Aber nicht nur deshalb: Weiterlesen »



Lernen an der Universität

Erschienen am: 16. Februar 2010

Foto: Eigentum von Michael Cavén

“Mich erstaunt es, wie schnell du mit dem Leben an der Uni zurechtkommst”

Ganz still sitze ich da. Irgendwo, zwischen all den anderen Studenten. Ich werde beobachtet. Nein, es ist mir längst nicht mehr unheimlich. Es ist immer so. Sobald ich anfange zu arbeiten, werde ich beobachtet. Es wird getuschelt. Bald weiß es die ganze Reihe. Dann reden sie weiter darüber. Einige informieren sich. Bald weiß es die Mehrheit derer, mit denen ich zu tun habe. Und irgendwann traut sich einer, und spricht mich an: “Sag mal, dieses Mind Mapping…”

Eigentlich ist das Mind Mapping nur eines von vielen Bestandteilen meiner Arbeits- und Studientechniken, meines Lernkonzepts. Man sollte lernen, den anstehenden Anforderungen ebenso gerecht zu werden, wie den eigenen Interessen und Neigungen. Das bedeutet, seine eigene Herangehensweise von Mal zu Mal neu zu erfinden. Insbesondere gilt dies für die Universität, Weiterlesen »



Die 10 größten Einflüsse auf WaterClearMind

Erschienen am: 12. Januar 2010

Aus keinem Kind wird ein edler Mensch, ohne dass es von der Außenwelt geprägt wird. Bei mir ist es so – mein schaffen für dieses Blog ist beeinflusst von einer Vielzahl anderer Autoren und Menschen aus meinem täglichen Leben.

„Die Hauptsache ist, die Hauptsache bleibt die Hauptsache.“ – Stephen R. Covey.

Mehr als alle anderen, haben 10 Leute dieses Blog beeinflusst und obwohl ich jetzt dem Einfluss vieler anderer nicht gerecht werde, möchte ich diese Liste der zehn wichtigsten Einflussnehmer aufstellen, weil ich denke, dass es Ihnen möglicherweise hilft oder ebenso kraftvolle Impulse gibt, wie mir: Weiterlesen »



22 Weisheiten
- der harte Weg zum Leben

Erschienen am: 22. November 2009

(Foto: flattop341)

Lassen Sie uns nochmal die Ausgangsproblem vor unser geistiges Auge bringen: Es gibt zum einen da einen kleinen Schüler, der nicht weiß, wie er das, was er an Wissen vorgesetzt bekommt, verarbeiten soll (Lösungstechnik: Mind Mapping). Nach einiger Zeit wird er besser darin, er kann das Wissen verarbeiten. Aber Wissen wächst. Wir bekommen immer mehr Informationen vorgesetzt. Auf einmal spielt die Auswahl von Informationen, die Selektion, eine große Rolle (Speed Reading und andere Techniken der selektiven Wahrnehmung). Letztlich kann jeder auch diese Stufe meistern. Sowohl das Auswählen als auch das Verarbeiten der Informationen funktioniert. Dann kommt nur noch ein kleiner Schritt. Man will sich die Informationen merken. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, den Computer oder eine Wissensdatenbank und letztlich auch noch ihr Gehirn, an dieser Stelle hört man dann vom Archivieren, Ordnung halten, aber auch von Gedächtnistechniken, besonders dem Gedächtnispalast.

Jetzt organisieren wir noch eben schnell unser äußeres Chaos mit ein wenig Lebensmanagement (Getting Things Done) und dann…

Haben Sie gedacht, damit haben Sie alles, was Sie für ein Leben à la Dienen und Lernen brauchen? Ja, das habe ich auch gedacht. Nur leider lief das Rad nicht sonderlich rund:

Irgendwie stand ich mir selbst im Weg. Disziplinlosigkeit, mein Ärger über die Unfähigkeit anderer, Perfektionismus, zu hohe Ansprüche an mich selbst. Weiterlesen »



Was Speed Reading mit
slow life zu tun hat

Erschienen am: 14. November 2009

(Foto von pfig)

Tag des Lesens

Gestern war der Tag des Lesens, selbstverständlich dass ich versucht habe die letzten 3 Ausgaben der Zeit in mein Bewusstsein und in meine innere Argumentation zu bringen.

Da schreibt die Wochenzeitungen Deutschlands über das Leseverhalten der Deutschen (12. November 2009, Die Zeit, Nr. 47, Dossier, Seite 17, Ein Land verlernt das Lesen). Verständlich. Gut. Und natürlich kritisch. So wie ich es erwartet habe.

Die Deutschen lesen zu wenig und die Lesekompetenz lässt nach. Lesekompetenz, das ist die Fähigkeit, in einem Text das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Damit man – Beispielsweise als Manager eines großen Unternehmens – aus dieser Informationsgrundlage heraus Entscheidungen treffen kann. Professor Stephan Jansen, Präsident der privaten Zeppelin University in Friedrichshafen bringt es auf den Punkt, es geht darum „in widersprüchlichen Situationen Entscheidungen zu treffen.“

Soweit sind wir uns auch einig, Roman Pletter von der Zeit und ich. Und dieser Artikel hätte so schön, so treffend zu Ende gehen können, wäre da nicht diese Wischiwaschi-Kritik am Schnelllesen. Weiterlesen »



20% lesen, alles verstehen

Erschienen am: 18. September 2009

(Foto: iBjorn)

Gedichte kann man nicht schnell lesen. Ganz einfach deshalb, weil die Wörter eine solche Dichte erreichen, dass man der Poesie nicht mehr Folge leisten kann. Wenn Sie abends Romane lesen die Sie in fremde Welten und exotische Abenteuer entführen, sind Ihre Augen vielleicht zu müde um Gas zu geben, oder Sie können sich dann nicht so gut vom Text gefangenen nehmen lassen. Für alles andere gibt es Schnelllesetechniken. Wenn Sie zu denen gehören, die am Ende eines Tages Sachbücher lesen: Lassen Sie das! Es lässt Sie zu viel über Ihre eigene Lebenssituation nachgrübeln und stört so Ihre Nachtruhe.

Manchmal gibt es Momente, in denen man um das Lesen von trockenen Themen nicht umhin kommt. Man muss die Informationen einfach haben. Wie wäre es, wenn Sie Ihre Lesearbeit in nur 20% der sonst üblichen Zeit erledigen könnten? Weiterlesen »



Mind Maps

Erschienen am: 15. September 2009

(Foto: nikolai36)

Lesezeit (alles) = 8 Minuten – Lesezeit (Schnelleser) = 2 Minuten

In der Schule drohte mein Gehirn zu platzen: Je mehr ich lernte, desto weniger konnte ich erreichen. Ein Teufelskreis. Bis …

Notenschnitt: 4,0. Tendenz: sinkend. Noch ein wenig schlechter und ich konnte einpacken. Nicht, dass mir der Wille gefehlt hätte – ich sah mich einem ganz anderen Dilemma gegenüber: Wenn ich weniger lernte, würde es weiter abwärts gehen, wenn ich mehr lernte:  das Gleiche.

Doch im Leben gibt es keine Zufälle: Zwei Monate vorher hatte ich einen Gutschein bekommen. Ein Ausweis für die Krefelder Mediothek.  Ich überlegte mir: Wo es Bücher über Indianer, Detektive und Schatzinseln gibt, da muss es doch auch Bücher über eine durchgreifende Nutzung des Gehirns geben. Im Gegensatz zu Tony Buzan wurde ich fündig – er wurde in seinem zweiten Studienjahr von der Bibliothekarin an die medizinische Abteilung verwiesen:

Es war das Jahr 1998 und ich zog Bücher aus den vergangenen drei Jahrzehnten aus dem Regal. Sie stanken, waren alt, staubig und sahen nicht wie Schatztruhen aus, in denen die Geheimnisse unseres Gehirns verschlossen waren. Eines der Bücher versuchte ich aufzuschlagen, aber die Seite war verklebt.

Ich wollte mich schon wieder umdrehen, da viel mein Blick auf ein Buch, welches deutlich herausstach: Das Mind-Map Buch. Es versprach nicht mehr als „die beste Methode zur Steigerung Ihres geistigen Potenzials“, „Das Schweizer Taschenmesser des Denkens“ zu sein. Ich wurde Mitglied der Mediothek und lieh mein erstes Buch aus. Weiterlesen »



Lernen. Aber wie?

Erschienen am: 4. September 2009

(Foto: Stripy T-Shirt)

Lebenslange Lernlust statt widrigem Schulsystem

Ich habe das traditionelle Schulsystem durchlaufen und fand es als kleiner Junge ziemlich blöd. Immer wieder gab es Schwierigkeiten: Entweder ich eckte mit dem System und seinen Verwaltern an, oder der Stoff überforderte mich. Trotzdem habe ich einen Haufen an Wissen angesammelt, unheimlich viele Kompetenzen, Fähigkeiten und Techniken dazu erworben und eines gelernt: Die Schule schafft nicht das, wofür sie geschaffen wurde. Weiterlesen »



Gedächtnispalast

Erschienen am: 2. Juli 2009

(Foto: felipe_gabaldon)

Zu Hofe am Gedächtnispalast

Heute haben sich alle Höflinge versammelt: Dominic O’Brien, Jonathan Hancock, Andi Bell, Ben Pridmore, Clemens Meyer und Gunther Karsten haben sich als Berater des Königs versammelt. Sogar alte Weise wie Simonides von Keos waren und der Klerus, besonders der vom König sehr geschätzte Matteo Ricci, waren gekommen.

Mit einem Mal wurde das riesige Hauptportal aufgestoßen und der König kam Herein. Der Herrscher war in seinen Gedächtnispalast zurückgekehrt.

Aber…

Was ist ein Gedächtnispalast?

Ein Gedächtnispalast (engl. memory palace) ist eine visuelle Wiederspiegelung Ihres Wissens Weiterlesen »




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