Information, Gesellschaft, Zukunft
Ich spreche hier gerne von der Idee der Landkarte. Aufmerksam wie der Mensch ist, erfährt er über seine Sinnesorgane die Umwelt. Vor seinem geistigen Auto entsteht dabei ein Konzept, ein Verständnis der äußeren Welt. Er speichert die Sinneseindrücke in einer kognitiven Landkarte, wobei er Neues mit Altbekanntem verknüpft und manchmal Altbekanntes aufgrund von neuem Erkennen anders strukturieren muss.
Im vergangenen Monat hat der Blogger und Gedächtnistrainer Ulrich Bien (denkreich) mit mir per E-Mail ein Interview geführt.
Am Anfang stand dabei die Nutzung von Merktechniken als ein Teilaspekt menschlichen Könnens, welche ihren Beitrag zum Leben mit Begeisterung leistet. Dabei halte ich das Erfahrungen machen für wichtiger als die Informationsverarbeitung. Ulrich Bien wagt darauf folgend mit mir einen Exkurs über die richtige Nutzung des Internets und das Interview mündet in der Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Maschine.
Sichtbarkeits-Intelligenz, als die Intelligenz, welche uns bewusst macht, dass wir im Internet öffentlich sichtbar sind und uns so verhalten sollten, wie in der Öffentlichkeit. Eine Sache, die wir vielen Kindern und Jugendlichen dringend beibringen müssen!
Der Mensch wird sich nicht selbst außer Kraft setzen lassen, denn bis ein technisches Gerät unser Erleben zu seinem eigenen machen kann, muss noch sehr viel passieren. Und genau dieses Erleben macht den Menschen doch aus. Er ist dazu in der Lage, große und kleine Abenteuer zu machen und Begeisterung zu erfahren – technische Geräte sind seine Hilfsmittel dazu. Mehr nicht.
Lesen Sie hier das gesamte Interview “Information, Gesellschaft, Zukunft” von Ulrich Bien mit Lukas Rütten