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10 entscheidende Erkundungen für Ihre persönliche Lebensvision
Quelle: http://www.flickr.com/photos/alicepopkorn/1970150623/
Zu Beginn des Jahres gibt es für mich zwei wichtige Ereignisse, die mit dem Nachdenken über den eigenen Lebensweg verbunden sind: Neujahr und heute mein Geburtstag.
Früher haben die Erwachsenen zur Jahreswende von ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr erzählt. Wenn ich gefragt wurde, äußerte ich nie welche, denn ich hatte über meine Kinderjahre hinweg eine wichtige Beobachtung gemacht: Es brachte nichts. Die Großen konnten noch so motiviert sein, es auch wirklich nötig haben, nach ein paar Monaten waren die guten Vorsätze gute Vorsätze geblieben aber Verhalten und vor allem die Gewohnheiten – die bei den guten Vorsätzen eine so wichtige Rolle spielen – hatten sich nicht geändert.
Und heute? Diesmal habe ich vier gute Vorsätze für das Jahr 2010:
Das kommt Ihnen wenig vor? Etwas oberflächlich? Lassen Sie mich zunächst einmal erklären, warum ich überhaupt wieder gute Vorsätze habe: Gute Vorsätze müssen eingebunden sein in die Lebensplanung, nur dann haben Sie eine Chance auf Erfolg. Meine vier Vorsätze sind eigentlich gar keine Vorsätze, sondern sind Schwerpunkte aus dieser Lebensplanung, auf die ich mich in diesem Jahr konzentrieren möchte. Und es sind deshalb so wenig Vorsätze, weil sie eigentlich auf die Dauer eines ganzen Lebens angelegt sind.
Nun mag zu körperlicher Fitness auch das Jahresziel fünf Kilo abzuspecken in dem man weniger Cola trinkt gehören oder mit Hilfe eines Hypnose-Seminars komplett mit dem Rauchen aufzuhören – aber das sind konkrete Handlungsanweisungen und Gewohnheitsveränderungen, die die Umsetzung dieser Jahresplanung betreffen. Meine Erkenntnis ist, dass es einen Dreischritt gibt: Lebensplanung – Jahresplanung (gute Vorsätze) – konkrete Veränderung von Verhalten und Gewohnheiten.
Entwickeln Sie persönliche Visionen und Traumbilder für Ihr Leben – fassen Sie ein Ziel ins Auge
Unser Verhalten und unsere Gewohnheiten verändern können wir nur, wenn wir wissen, was uns wichtig ist.
Sonst fassen wir zwar eine Reihe „guter Vorsätze“ und haben diese schnell wieder aus dem Bewusstsein verloren, wenn Alltagshektik und Stress wieder einsetzen. Gute Vorsätze die nicht in der eigene Lebensvision verankert sind, werden über Bord geworfen, sobald sich die ersten Widerstände zeigen. Leider ist es so, dass die Dinge, die wirklich wichtig sind meist nicht die dringenden sind. Und deshalb schieben wir Veränderungen unserer Gewohnheiten oft auf die lange Bank. Es ist nie dringend, mit den Kindern zu spielen (obwohl es ihrer Entwicklung gut tut), mit dem Partner zu reden (obwohl es für eine gelungene Beziehung wichtig ist) und mit den Eltern ein Gespräch zu führen (obwohl Sie noch soviel zu erzählen haben). Es ist nie dringend, sich zu fragen: Was soll aus meinem Leben werden (obwohl man sonst in eine tiefe Krise stürzen könnte). Welchen Sinn hat Ihr Leben?
Wer durch das Leben rast, hat am Ende nicht mehr Zeit. Eine Lebensplanung entwickelt man nicht zwischen Tür und Angel. Sie können natürlich nicht Ihr komplettes Leben umkrempeln. Es helfen auch keine Motivation-Programme, kein „Du schaffst es!“ oder ähnliches. Eine Veränderung wird ganz langsam geschehen, so dass Sie es vermutlich gar nicht merken. Ausgangslage dafür ist eine gute Lebensplanung, die den Bogen vom Früher und Hier und Jetzt in die ferne Zukunft spannt:
Jetzt, wo Sie sich über Ihr Bild von Ihrer persönlichen Zukunft im klaren sind, können Sie auch auf das beginnende Jahr blicken und planen, wo Sie ihre Schwerpunkte setzen wollen um damit zu beginnen, sich Ihrem Zielbild zu nähern und eine „dynamische Balance“ in Ihrem Leben zu verwirklichen. Denken Sie beim festlegen einzelner Handlungsschritte in Ihrem Verhalten und in Ihren Gewohnheiten daran, dass diese Ritualisierungen Zeit brauchen und Sie mental anstrengen können. Immer schön eine Veränderung nach der anderen.
Foto: nono fara (nonocaptures ;))